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Das IServ-Klassenbuch für Grundschulen: Ein Erfahrungsbericht

Wer kennt es nicht? Kurz noch etwas ins Klassenbuch eintragen zu wollen – und schon geht’s quer durchs Schulgebäude. Oder noch schlimmer: zum anderen Schulstandort im Nachbarstadtteil. Für die Grundschule Völkenrode/Watenbüttel gehörte diese Hektik lange zum Schulalltag dazu. Heute erledigt das Kollegium alles bequem vom eigenen Schreibtisch aus. Lesen Sie jetzt, wie das IServ-Klassenbuch an der Schule für mehr Flexibilität und jede Menge Erleichterung sorgt.

07. Januar 2026

Dem Klassenbuch hinterherzulaufen, um auch nach der Deutschstunde noch mal schnell etwas einzutragen – das kennt das Kollegium der Grundschule Völkenrode/Watenbüttel in Braunschweig noch sehr gut.

Morgens holte der Klassenbuchdienst das Klassenbuch aus dem Lehrerzimmer ab und parkte es für den Rest des Tages auf dem Lehrertisch des jeweiligen Klassenzimmers. Zum Leid derjenigen, die in einem anderen Raum unterrichtet haben oder später noch einmal etwas nachgucken wollten – denn die mussten sich dafür extra noch mal auf den Weg ins Klassenzimmer machen.

Aus analog mach digital

Für Schulleiterin Dörte von Hörsten und Ihr Kollegium war schon lange klar: Eine digitale Lösung muss her. Das Problem war lange die ungeklärte Finanzierung: Woher kommt das Budget? Welche Lösung kann sich die Schule überhaupt leisten? Und welches digitale Klassenbuch umfasst auch Lösungen für die Stundenplanung und die Anzeige des Stundenplans?

Einige Jahre konnte die Grundschule mit einer regional entwickelten Zwischenlösung überbrücken. Eine wirklich langfristige und vor allem praktikable Perspektive war das aber auch nicht. Als das IServ-Klassenbuch angekündigt wurde, war die Freude dafür umso größer – denn mit der IServ Schulplattform arbeitet die Schule ohnehin schon lange. Lehrerin und Admin Julia Behring schwärmt: »Es gibt kein Programm, bei dem wir uns so sehr zuhause fühlen wie bei der IServ Schulplattform.«

Das neue Herzstück der Schulorganisation

Für Schulleiterin Dörte von Hörsten lagen die Vorteile auf der Hand: Sie bekommt neben dem digitalen Klassenbuch auch noch Werkzeuge zur Organisation von Abwesenheiten, zur Stundenplanung und für die Stundenplananzeige. Und das ohne dafür das Schulbudget anzapfen zu müssen oder zusätzliche Software zu betreuen. Denn: Alles kann die Schule zentral dort managen, wo sie ohnehin schon arbeitet.

Eine besondere Herausforderung, vor der immer mehr Grundschulen stehen: Die Schule unterrichtet an zwei Standorten. Deshalb war besonders wichtig, dass Dörte von Hörsten eine Lösung bekommt, mit der sie beide Standorte verwalten, informieren und im Blick behalten kann – und das auch ohne ständig zwischen beiden Standorten hin- und herfahren zu müssen, um Papierzettel an die Pinnwände im Lehrerzimmer zu heften. Und auch Lehrkräfte, die an beiden Standorten unterrichten, profitieren: Sie sparen sich den zusätzlichen Weg, wenn sie noch mal kurz etwas im Klassenbuch ergänzen wollen.

Von Anfang an mit voller Kraft voraus

Ein neues Klassenbuch einzuführen ist keine Alltagsaufgabe. Damit alles von Anfang an funktioniert, hat sich Julia Behring mit den IServ-Erklärvideos jede Menge Expertenwissen angeeignet. Das Ziel: Sie schult ihr Kollegium und steht als Admin bei technischen Fragen zur Verfügung.

Ihr Kollegium hat sie in einer schulinternen Fortbildung abgeholt. Nachdem sich das Kollegium gemeinsam ein Erklärvideo angeguckt hat, stand vor allem eins im Vordergrund: ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. Dabei konnten die Lehrkräfte sich selbst im Klassenbuch zurechtfinden, gemeinsam offene Fragen beantworten und Tipps sammeln.

Zentrale Ressourcen und wichtige Learnings hat Julia Behring anschließend auf einer digitalen Pinnwand festgehalten – zum Nachlesen und Auffrischen, aber auch für Kolleg(inn)en, die neu an die Schule kommen.

Parallel konnte sie gemeinsam mit Schulleiterin Dörte von Hörsten direkt mit dem Drumherum loslegen: Sie haben Accounts für Eltern angelegt und Stundenpläne an der digitalen Stecktafel erstellt. Um beide Schulstandorte zentral in einer Plattform zu managen, wurden aus den zwei einzelnen IServ Schulplattformen eine gemeinsame.

Das Kollegium war von Anfang an motiviert dabei: »Alle waren offen und positiv. Wir hatten ja die Hoffnung, langfristig für Erleichterungen zu sorgen. Und das haben wir auch geschafft«, fasst Dörte von Hörsten zusammen. Viel Supportbedarf gab es im Kollegium nicht. »Aber das heißt ja auch, dass alle damit klarkommen.«

Alle Infos immer verfügbar

Im Schulalltag hat sich schnell herausgestellt, was der größte Vorteil des digitalen Klassenbuchs ist: der immense Zuwachs an Flexibilität. Lehrkräfte haben jederzeit Zugriff auf alle Infos im Klassenbuch. Sie können Unterrichtsdokumentationen also auch nach dem Unterricht eintragen und jederzeit nachschauen, was letzte Woche im Kunstunterricht dran war. »Wenn ich Zeugnisse schreibe, muss nicht noch mal in die Schule fahren, um die Abwesenheitstage zu zählen«, erläutert Julia Behring.

Auch schon vor Unterrichtsbeginn sorgt das Klassenbuch für Entlastung: Abwesenheiten können Eltern ganz einfach eigenständig über die IServ-App melden. Wer fehlt, wird den Lehrkräften direkt im Klassenbuch angezeigt. Ohne Umwege über das Sekretariat oder Anrufe bei der Klassenlehrkraft. Wenn im Unterricht ein Stuhl leer bleibt, reicht ein Blick ins Klassenbuch, um nachzuvollziehen, wer heute krankgemeldet ist oder wer für einen Zahnarzttermin eine Beurlaubung beantragt hat.

Das Klassenbuch notiert dabei, wer wie oft fehlt – ein wichtiger Baustein, um Anwesenheiten zuverlässig zu dokumentieren und die Übersicht etwa für Elterngespräche parat zu haben.

Unkomplizierte Schülervermerke – ein Muss für gewaltfreie Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation spielt an der Grundschule Völkenrode/Watenbüttel eine große Rolle im Schulalltag. Das digitale Klassenbuch unterstützt die Lehrkräfte dabei, Auffälligkeiten mit ein paar Klicks zu dokumentieren: Wer gegen die Regeln verstößt, bekommt einen roten Punkt im Klassenbuch. Was früher ein Aufkleber war, ist jetzt ein digitaler Vermerk.

Im Klassenbuch hat Admin Julia Behring dafür eine eigene Vermerk-Vorlage angelegt, auf die alle Lehrkräfte zugreifen können. Neben »Gute Mitarbeit« oder »Hausaufgaben vergessen« gibt es dort nun auch den »roten Punkt«. Wer wie oft einen Punkt bekommen hat, ist jederzeit im Klassenbuch einsehbar – und lässt sich auch fürs ganze Schuljahr in einer Übersicht anzeigen. Das sorgt für mehr Transparenz und hilft dabei, gewaltfreie Kommunikation noch tiefer in den Schulalltag zu integrieren.

Auch praktisch für die Schulleitung

Nicht nur für die Lehrkräfte der Grundschule Völkenrode/Watenbüttel bringt das Klassenbuch Vorteile mit sich – auch Dörste von Hörsten profitiert in ihrer Rolle als Schulleiterin. Nicht nur erspart sie sich die Pendelei zwischen den zwei Schulstandorten. Es verbindet auch viele ihrer Arbeiten, die sie bisher getrennt voneinander erledigen musste.

Die Stundenplanung erledigt sie jetzt rein digital – mit Unterstützung der digitalen Stecktafel. Und das auch ohne vorangegangenes Informatikstudium. Die fertigen Stundenpläne stehen nicht nur allen Lehrkräften, Schüler(inne)n und Eltern zur Verfügung, sondern werden direkt ins digitale Klassenbuch synchronisiert.

Aber auch im Alltag spielt das Klassenbuch für Dörte von Hörsten eine zentrale Rolle. Neben der täglichen Vertretungsplanung hält sie dort das große Ganze immer im Blick: Wo häufen sich rote Punkte oder Krankmeldungen? Wo stehen Beurlaubungsanträge für Schüler(innen) an? So bleibt sie immer im Bilde und kann schnell zur Seite stehen, wenn Hilfe benötigt wird. Das stärkt auch die Zusammenarbeit zwischen Kollegium und Schulleitung.

Digitalisierung, die den Schulalltag erleichtert

Die Einführung des digitalen Klassenbuchs hat an der Grundschule Völkenrode/Watenbüttel gezeigt, wie stark eine vernetzte und durchdachte Lösung den Schulalltag verändern kann. Was früher mit viel Lauferei, Papierchaos und Zeitverlust verbunden war, läuft heute zentral, übersichtlich und jederzeit verfügbar.

So profitieren Lehrkräfte, die Schulleitung und Eltern vom digitalen Klassenbuch:

  • Mehr Effizienz: Alle Infos sind sofort abrufbar – ohne Warten und ohne Wege durchs Schulgebäude
  • Mehr Transparenz: Abwesenheiten, Vermerke und Stundenpläne sind klar dokumentiert und für alle nachvollziehbar
  • Mehr Entlastung: Weniger organisatorische Aufgaben und weniger Doppelarbeit
  • Mehr Miteinander: Durch einheitliche Prozesse und gemeinsame Werkzeuge funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Schulleitung und Eltern spürbar reibungsärmer
  • Mehr Sicherheit: Die Schule arbeitet mit einer Lösung, die langfristig hält, mitwächst und sich zentral pflegen lässt – mit Werkzeugen, die sie ohnehin schon einsetzen

Damit ist das digitale Klassenbuch nicht nur irgendein Werkzeug – es ist zum neuen, verlässlichen Herzstück der Schulorganisation geworden, das den Blick frei macht für das Wesentliche: Lernen, Lehren und gemeinsames Weiterentwickeln.

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Alle Infos zum IServ-Klassenbuch, inklusive Anleitungen und Erklärvideos, finden Sie unter: [iserv.de/klassenbuch](/die-iserv-schulplattform/funktionen/organisation/klassenbuch