IServ Next am 13. und 14.10.2026 in Braunschweig
Datensilos aufbrechen, Datenräume errichten: Wie sieht ein digitales Ökosystem aus, das alle Ebenen unseres Bildungssystems vernetzt und in dem Bildungsdaten sicher und unkompliziert verarbeitet werden können? Gestalten Sie beim Bildungssummit »IServ Next« in Braunschweig die Zukunft unseres Bildungssystems – gemeinsam mit zentralen Akteur(inn)en der deutschen Bildungslandschaft.
IServ Next: Der Bildungssummit
Fachkongress trifft Networking – das erwartet Sie bei IServ Next am 13. und 14. Oktober 2026:
Alle Programmpunkte im Überblick
Hinweis: Bitte scrollen Sie nach rechts, um das vollständige Programm zu sehen.
Herzlich willkommen bei IServ Next! Geschäftsführer Martin Hüppe und Jörg Ludwig eröffnen unseren Bildungssummit. Anschließend stellen Ihnen Stephan Delkus und Elke Hasenkamp unsere Themen vor und führen Sie kurz durch das Programm.
Der Einsatz von Daten im Bildungssystem gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird häufig mit der Hoffnung verbunden, den Unterricht zu verbessern und die Bildungschancen zu erhöhen. Zum Start in den Bildungssummit führt uns Prof. Dr. Olaf Köller vom IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Leipzig in das Thema der datengestützen Schul- und Bildungssystementwicklung ein: Er untersucht kritisch, welche Rolle Daten auf verschiedenen Ebenen des Schulsystems spielen und welche Potenziale sowie Grenzen damit verbunden sind. Dabei betrachtet er die Klassenebene, die Schulträgerebene und die Landesebene.
Was ist der Ist-Zustand des föderalen, datengestützten Bildungsraums? Wie machen wir aktuelle Herausforderungen sichtbar? In dieser Podiumsdiskussion vereint unser Panel verschiedene Perspektiven und Themen – von rechtlichen über technische bis hin zu organisatorischen Rahmenbedingungen. Vera Kraft (Redaktionsleiterin Bildung.Table) führt durch die Diskussion und nimmt Ihre Fragen aus dem Publikum entgegen.
Hören Sie zu und diskutieren Sie mit!
Wie soll es im Programm weitergehen? Haben Sie sich schon für eine Session entschieden? Falls nicht: Wir geben Ihnen vor Ort nochmal einen Überblick, in welchen Räumen die verschiedenen Sessions stattfinden.
Ansonsten: Tauschen Sie sich mit Kolleg(inn)en und Expert(inn)en aus, holen Sie sich ganz in Ruhe noch einen Kaffee und machen Sie sich startklar für den spannenden Austausch.
Was sind zentrale Belastungspunkte im Zusammenspiel von Land, Schulträger und Schule? Wie können wir sie sichtbar machen und die Ursachen identifizieren?
Im ersten Teil der Session geht es vor allem um kritische Prozess- und Verarbeitungsketten, die schulische und administrative Abläufe beeinträchtigen. Dabei geht es nicht nur um Prozessbeschreibungen, sondern auch um die Einordnung aller beteiligten Ebenen sowie Akteurinnen und Akteure. Ziel ist es, ein gemeinsames Problem- und Ursachenverständnis zu entwickeln.
Wie lassen sich typische Aufgaben eines Schulträgers im Geräte- und Netzwerkmanagement, aber auch in der Beschaffung und im Support veranschaulichen? Welche Rolle spielen dabei die Schulen und wie können beide Welten sinnvoll vernetzt werden?
Im ersten Teil dieser Session widmen wir uns den Herausforderungen des Schulträgeralltags – exemplarisch am Lebenszyklus typischer Schulhardware. Dabei setzen wir uns unter anderem mit Prozessfragmentierungen, manuellen Anteilen und Medienbrüchen auseinander und entwickeln ein gemeinsames Problemverständnis.
Wie können die Akteurinnen und Akteure unseres Bildungssystems Schulstrukturdaten sinnvoll nutzen? Welche Daten sind dabei von zentraler Bedeutung? Und wie macht man sie am besten zugänglich?
Schul- und Unterrichtsorganisation ist mehr als nur Verwaltung: Sie ist das Betriebssystem des pädagogischen Netzwerks. In dieser Session betrachten wir Schule als »Maschinenhalle«, in der Struktur, Kommunikation und Prozesse ineinandergreifen.
Im ersten Teil der Session setzen wir uns mit typischen Engpässen auseinander: Wo entstehen Nadelöhre? Wo landen Schulstrukturdaten, die aber nicht genutzt werden können? Was sind die Ursachen dafür? Ziel ist ein gemeinsames Problem- und Ursachenverständnis.
Wie können schon vorhandene, aber bisher ungenutzte schulische Daten konkret zur Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität beitragen? Welche Potenziale bleiben bisher ungenutzt – und woran liegt das?
Im ersten Teil dieser Session nutzen wir zentrale Ansätze wie Data-based Decision-Making, Formative Assessment oder Visible Learning als analytische Perspektiven, um datenbasierte Potenziale im schulischen Alltag sowie die Hürden ihrer Nutzung zu analysieren. Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Ebenen unseres Bildungssystems bilden dabei einen thematischen Schwerpunkt.
Wie gestalten wir »Schülerlaufbahnen« so, dass Übergänge gelingen, Potenziale früh erkannt und individuelle Förderung systematisch umgesetzt werden kann? Welche Daten sind dabei von zentraler Bedeutung und wie macht man sie zugänglich – entlang der gesamten Bildungsbiografie?
Im ersten Teil dieser Session analysieren wir typische Schullaufbahnen, identifizieren Brüche im System und leiten zentrale Herausforderungen für Schulen ab. Dabei wird deutlich, welche Auswirkungen fehlende Transparenz und unzureichend verknüpfte Daten auf Schüler(innen), Eltern, Kollegien und das Gesamtsystem haben. Wir thematisieren dabei verschiedene Übergänge – etwa von der Grundschule zur weiterführenden Schule.
Nutzen Sie die Pause für einen entspannten Austausch oder einen kleinen Spaziergang im angrenzenden Park und stimmen Sie sich auf die anschließende Abendveranstaltung ein.
Wir laden Sie ein: Kommen Sie mit Ihren Kolleg(inn)en, mit Schulträgern, mit Forscher(inne)n und Politiker(inne)n ins Gespräch. Wir verbringen einen gemeinsamen Abend in der Maschinenhalle.
Bei Getränken, Buffet und Musik lassen wir den ersten Abend zusammen ausklingen.
Los geht der zweite Tag unseres Bildungssummits. Wir stellen Ihnen das Tagesprogramm vor und begeben uns gemeinsam in den Lösungsraum.
Was sind zentrale Belastungspunkte im Zusammenspiel von Land, Schulträger und Schule? Wie können wir sie sichtbar machen und die Ursachen identifizieren?
Im zweiten Teil der Session entwickeln wir tragfähige digitale Lösungsansätze auf Basis der identifizierten Prozesse – anhand modellhafter Prozessdarstellungen, die Abläufe vereinfachen, redundante Schritte reduzieren und Medienbrüche vermeiden. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Verbesserung zentraler Bildungsziele.
Schließlich gilt es, Anforderungen an politische Entscheidungsträger(innen) sowie an Anbieter von Bildungstechnologien zu formulieren. Ziel ist es, einen Beitrag zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Schule und Technologieanbietern zu leisten.
Wie lassen sich typische Aufgaben eines Schulträgers im Geräte- und Netzwerkmanagement, aber auch in der Beschaffung und im Support veranschaulichen? Welche Rolle spielen dabei die Schulen und wie können beide Welten sinnvoll vernetzt werden?
Im zweiten Teil dieser Session betrachten wir den gesamten Lebenszyklus der typischen Schulhardware hinsichtlich der Kommunikation aller Beteiligten sowie die Optimierungschancen, die sich aus der Nutzung digitaler Prozesse und eines effizienten Datenmanagements ergeben können.
Ziel ist es, Leitplanken abzuleiten, die nicht nur die Arbeit eines Schulträgers, sondern auch die Zusammenarbeit von Schulträger und Schule verbessern können – und zu identifizieren, welche Rahmenbedingungen dafür gegeben sein müssen.
Wie können die Akteurinnen und Akteure unseres Bildungssystems Schulstrukturdaten sinnvoll nutzen? Welche Daten sind dabei von zentraler Bedeutung? Und wie macht man sie am besten zugänglich?
Schul- und Unterrichtsorganisation ist mehr als nur Verwaltung: Sie ist das Betriebssystem des pädagogischen Netzwerks. In dieser Session betrachten wir Schule als »Maschinenhalle«, in der Struktur, Kommunikation und Prozesse ineinandergreifen.
Im zweiten Teil der Session entwickeln wir gemeinsam Abläufe, die die erarbeiteten Engpässe auflösen. Wir überlegen, wie digitale und analoge Lösungen unterschiedliche Rollen und Ebenen gezielt unterstützen können. Ziel ist es, konkrete Ansätze für eine wirksame datengestützte Schulorganisation zu entwickeln.
Wie können schon vorhandene, aber bisher ungenutzte schulische Daten konkret zur Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität beitragen? Welche Potenziale bleiben bisher ungenutzt – und woran liegt das?
Im zweiten Teil dieser Session arbeiten wir anhand eines konkreten Use-Cases einer Startchancen-Schule. Im Fokus steht die Nutzung aggregierter und anonymisierter Daten für die Unterrichtsplanung im Fach Deutsch (Schwerpunkt Lesekompetenz) im Jahrgang 5.
Gemeinsam entwickeln wir praktikable Workflows, geeignete Datenkategorien und sinnvolle Datenflüsse. Ziel ist es, konkrete Ansätze zu erarbeiten, mit denen Lehrkräfte Unterricht evidenzbasiert und qualitätsorientiert weiterentwickeln können.
Wie gestalten wir »Schülerlaufbahnen« so, dass Übergänge gelingen, Potenziale früh erkannt und individuelle Förderung systematisch umgesetzt werden kann? Welche Daten sind dabei von zentraler Bedeutung und wie macht man sie zugänglich – entlang der gesamten Bildungsbiografie?
Im zweiten Teil dieser Session werfen wir den Blick auf die konkrete Umsetzung: Welche Daten liegen bereits vor, welche werden tatsächlich in einem zentralen Bildungsverlaufsregister benötigt und wie führen wir sie sinnvoll zusammen? Anhand konkreter Anwendungsfälle erarbeiten wir notwendige Datenkategorien, Schnittstellen und Prozesse.
Ziel der Session ist es, ein gemeinsames Verständnis für datenbasierte Schulentwicklung entlang von Schülerlaufbahnen zu schaffen und konkrete, umsetzbare Ansätze zu entwickeln, die pädagogisch wirksam und organisatorisch tragfähig sind.
In dieser Think-Tank-Session diskutieren wir mit zentralen Akteurinnen und Akteuren des Bildungssystems ein gemeinsames Zielbild für ein föderales, datengestütztes Bildungssystem – abgeleitet aus den Ergebnissen unserer Sessions. Gemeinsam denken wir Erkenntnisse weiter und versuchen uns daran, Leitlinien und konkrete nächste Schritte für eine koordinierte, dateninformierte Weiterentwicklung unseres Bildungssystems abzuleiten. Dabei sollen insbesondere auch Umsetzungshemmnisse benannt und priorisierte Handlungsfelder für die weitere Zusammenarbeit herausgearbeitet werden.
Zeit zum Durchatmen und Genießen: Nutzen Sie die Mittagspause für gute Gespräche und eine kleine Stärkung, bevor das Programm weitergeht.
In diesem 30-minütigen Impuls geben wir Ihnen einen Ausblick, welche Fragen wir uns als IServ Gruppe in Bezug auf den Datenraum Bildung stellen: Welche Rolle können wir einnehmen? Welche Standards müssen wir unterstützen? Wie fördern wir ein funktionierendes Ökosystem statt isolierter Insellösungen? Tauchen Sie mit uns ein in unseren Arbeitsalltag.
Das war unser erster Bildungssummit »IServ Next«! Gemeinsam beenden wir die Veranstaltung mit einem kurzen Ausblick. Abschließend steht Ihnen das Team der IServ Gruppe für letzte Fragen zur Verfügung.
Wir freuen uns selbstverständlich auch über Ihr Feedback zu unserem Bildungssummit.
Auf diese Expert(inn)en treffen Sie bei IServ Next:
Beth Havinga ist Geschäftsführerin ihres eigenen Beratungsunternehmens Connect EdTech und der European EdTech Alliance (EEA). Sie berät UNICEF bei der Überarbeitung des EdTech for Good Frameworks und den Europarat zur Regulierung und Evaluierung von KI im Bildungsbereich. Beth Havinga ist im Landesbeirat Digitalisierung des Landes Berlin, Teil des Lenkungsausschusses von DigiEduHack und der Beiräte von Change Learning, CoSN und der Children’s Future Foundation sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der AKAD University. Sie vertritt die EEA in der Stakeholdergruppe der Europäischen Kommission für digitale Bildungsinhalte und in UNESCOs Global Education Coalition und Digital Tranfsformation Collaborative. Beth Havinga is initiatorin der European EdTech Fellowships und die Global EdTech Alliance of Alliances. Zudem ist sie Vorsitzende des deutschen Normungsausschusses für Lerntechnologien und vertritt Deutschland als Delegierte im Europäischen Komitee für die Normung und Interoperabilität von Lerntechnologien und EdTech. Zuvor war sie als Lehrerin tätig, leitete Unternehmen für Bildungssoftware und Verlage, gründete zwei Startups und arbeitete in über 45 Ländern an der Entwicklung digitaler Strukturen und Strategien.
Nach ihrer Ausbildung und einem berufsbegleitenden Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung hat sie umfangreiche Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung gesammelt, darunter allein 12 Jahre in der Sozialverwaltung in verschiedenen Kontexten.
Seit 2011 ist sie in der Schulverwaltung tätig, wo sie zunächst die Geschäftsstelle des staatlichen Schulamtes leitete, bevor sie die Leitung des Kommunalen Bildungsbüros übernahm. In dieser Zeit war sie federführend an der erfolgreichen Umsetzung des BMBF-Projekts „Bildung integriert“ beteiligt.
Als Geschäftsbereichsleiterin für Schulentwicklung und Bildungsplanung prägte sie maßgeblich die Gestaltung des Ganzheitlichen Schulentwicklungsplans für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen in städtischer Trägerschaft.
Von 2019 bis 2022 verantwortete sie die Digitalisierung der Schulen in Bielefeld. Unter ihrer Leitung wurde die Digitalstrategie für Schulen entwickelt und erfolgreich implementiert.
Seit Herbst 2022 leitet sie das Amt für Schule der Stadt Bielefeld.
Über die IServ Gruppe
Als Zusammenschluss von Unternehmen haben wir uns mit dem Leitsatz »Gemeinsam die Bildung der Zukunft gestalten« ein klares Ziel gesetzt: Wir wollen dazu beitragen, das beste Bildungssystem der Welt zu schaffen. Zusammen mit einem starken Netzwerk aus Bildung, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Lernen Sie uns, unsere Vision und unser Portfolio bei IServ Next genauer kennen.
Schnelle Antworten auf wichtige Fragen
Wie läuft die Anmeldung zu den Sessions ab?
Ich habe an diesem Termin keine Zeit. Gibt es Alternativen zu IServ Next?
Ich habe Interesse am Portfolio der IServ Gruppe. An wen wende ich mich?
Leider kann ich an der Veranstaltung nicht teilnehmen, interessiere mich aber für die Ergebnisse. Auf welchem Weg kann ich mich darüber informieren?
Sie haben Fragen zu IServ Next?
Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht – wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.